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Spezifisches Gewicht von Putz und Tabelle zur Berechnung des Raumgewichts

Das Ausgleichen von Wänden im Innen- und Außenbereich ist ein komplexer und arbeitsintensiver Prozess. Außerdem hängt das Endergebnis direkt vom Material ab, das der Handwerker verwendet. Der Baustoffmarkt bietet ein breites Sortiment an Putzmischungen. Am häufigsten sind:

  • Gipsputze.
  • Kalkputze.
  • Zementputze.
  • Kombinierte Putze (Kombination aus zwei oder mehr Arten).

Bei der Auswahl des richtigen Materials müssen die funktionalen Besonderheiten jeder Art berücksichtigt werden.

Berechnung des Materialverbrauchs bei Trockenmischungen.

Ganz am Anfang der Putzarbeiten müssen sowohl Profis als auch Heimwerker die Materialmenge bestimmen, die für eine erfolgreiche Arbeit erforderlich ist. Eine zwingende Voraussetzung für ein hochwertiges Endergebnis ist die Einhaltung aller Besonderheiten des technologischen Prozesses. Die Berechnungen lassen sich anhand eines Parameters wie dem Gewicht von Trockenputz darstellen:

Das durchschnittliche Gewicht eines Quadratmeters Putz beträgt 15 kg. Um einen genaueren Wert zu berechnen, muss dieses Gewicht mit der Schichtdicke multipliziert werden. Eine ungefähre Berechnung ist unten in der Tabelle dargestellt.

Gewicht von 1 m² Putz in Abhängigkeit von der Dicke
Putzdicke Gewicht von 1 m² (kg) Spezifisches Gewicht (kg/m³)
1 cm 15 1500
2 cm 30
3 cm 45
4 cm 60
5 cm 75
Vergleichende Eigenschaften von Putzmörteln
Kriterium / Putzmörtel Gipsputz Kalkputz Zementputz
Dampfdurchlässigkeit 0,11-0,14 mg/(m·h·Pa) 0,10-0,12 mg/(m·h·Pa) 0,09 mg/(m·h·Pa)
Verbrauch pro 1 m² bei 1 cm Dicke 8,5-10 kg 12-20 kg
Verarbeitungszeit bis zum Erstarren 1,5 Stunden 2 Stunden
Arbeitsbedingungen optimale Bedingungen müssen eingehalten werden beständig gegen Wasser- und Lufteinwirkung
Notwendigkeit des Spachtelns nicht erforderlich erforderlich
Feuchtigkeitsbeständigkeit keine vorhanden
Bakterizide Eigenschaften hat keine hat
Festigkeit hoch nicht hoch
Universelle Anwendung (Innen- und Außenarbeiten) nein universell

Aus den angegebenen Daten lässt sich sagen, dass alle Arten von Mörteln eine Reihe von Vorteilen haben. Sie lassen Dampf gut durch und erzeugen dabei keinen „Dampfbad“-Effekt. Während der Arbeit gibt es ebenfalls einige Besonderheiten: Gips muss beispielsweise häufiger und in kleinen Portionen angemischt werden, da er schneller trocknet. Zementputz kann die Wärmekapazität eines Raums erhöhen, was ein wesentlicher Vorteil ist. Bei Arbeiten in feuchten Räumen muss ein feuchtigkeitsbeständiger Mörtel verwendet werden.

Was die Kosten betrifft, variieren sie je nach Materialverbrauch. So ist das spezifische Gewicht von zementbasiertem Putz doppelt so hoch wie das von Gipsputz; entsprechend unterscheidet sich das Gewicht des Putzes pro 1 m². Der Preis für Gipsmörtel ist höher, daher gibt es im Vergleich zu einer Zement-Sand-Mischung keinen wesentlichen Kostenunterschied.

Häufige Fragen

Kann die Dichte von Putz für genaue Berechnungen verwendet werden?

Die Werte für Dichte und Gewicht von Putz in diesem Artikel sind Referenzwerte. Sie eignen sich für vorläufige Schätzungen, aber Planung, Bau, Produktion und andere verantwortliche Berechnungen sollten anhand von Normen, Materialdatenblättern oder Messergebnissen geprüft werden.

Warum kann das tatsächliche Gewicht von Putz von der Tabelle abweichen?

Das tatsächliche Gewicht von Putz hängt von Zusammensetzung, Feuchtigkeit, Temperatur, Porosität, Korngröße, Materialqualität und Messbedingungen ab. Deshalb können reale Werte von den gemittelten Tabellendaten abweichen.

Wie berechnet man die Masse von Putz anhand der Dichte?

Für eine ungefähre Berechnung gilt die Formel: Masse = Dichte × Volumen. Wenn die Dichte von Putz in kg/m³ und das Volumen in m³ angegeben ist, ergibt sich das Ergebnis in Kilogramm.